AWO Jugendhilfeverbund
Südharz

Familienwohngruppen

sind als alternatives Angebot zur Heimunterbringung, Adoption oder Pflegefamilie zu verstehen, nämlich dann, wenn eine Adoption nicht möglich und die Bedingungen/ Voraussetzungen einer Pflegefamilie nicht ausreichen und nur eine langfristige Heimunterbringung bevorsteht!

Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit der FAWO: Eine ausgebildete sozialpädagogische Fachkraft mit Erfahrung in der Jugendhilfearbeit nimmt als Angestellte/r der AWO ein bis zwei Kinder in ihrem privaten Lebensumfeld  gemäß der Betriebserlaubnis nach § 34, 35a SGB VIII auf.
 
Das Hilfsangebot richtet sich an Kinder, für die vorrangig verlässliche  emotionale Bindungen wichtig sind. Der hier vorhandene häusliche und familiäre Rahmen bietet dafür gute Voraussetzungen. Über den Rückgriff auf erzieherische Fachkompetenz wird die notwendige pädagogische Begleitung gewährleistet, die nötig ist, um sozialisierte Defizite angemessen aufarbeiten zu können.

Die pädagogischen Mitarbeiter/Innen erhalten regelmäßige, einzelfallbezogene Beratung und nehmen an einem kollegialen Austausch in einem Team des Arbeitsfeldes teil. Darüber hinaus wird für das Personal Gruppensupervision angeboten. Die übrigen Mitglieder der Lebensgemeinschaft werden in die Beratung einbezogen.

In Einzelfällen kann auf übergreifende Angebote (Psychologe/Heilpädagoge) des AWO Jugendhilfeverbundes zurückgegriffen werden.

Aufgenommen werden Kinder i .d. R. im Alter von zwei bis zwölf Jahren, wobei die Verweildauer im Sinne des Angebotes bis zur Volljährigkeit bzw. eigenen Selbständigkeit praktikabel und zur Erreichung der Ziele gewünscht wird! Die Unterbringung ist langfristig angelegt.